Städtetrip nach Kairo | Laute, bunte, schmutzige, wunderschöne Stadt | Teil I

Ich war schon drei Mal in Ägypten, zweimal in Kairo. Eine großartige, pulsierende
Metropole. Mein erster Besuch in Kairo liegt schon viele Jahre zurück, 16 um genau zu sein. Meine Eltern buchten einen zweitägigen Ausflug von Hurghada. Eine typische Touri-Tour bei der man von einer Sehenswürdigkeit zur anderen gekarrt wird, wenig Zeit hat und zwischendurch natürlich auch in Fabriken gebracht wird wo man hübsche Mitbringsel kaufen kann.
Das klingt wohl negativer als es gemeint ist – denn Kairo hat mich auch damals sofort in seinen Bann gezogen. Die Stadt war so unfassbar lebendig, bunt und gegensätzlich.

Mein letzter Besuch liegt drei Jahre zurück. Da habe ich Kairo eine Woche lang ohne Touristengruppen erleben können und habe mich erneut in diese bunte Stadt verliebt.

Ich weiß dass die politische Situation grade alles andere als optimal ist um Kairo zu besuchen und trotzdem möchte ich heute von meinen Erlebnissen und Highlights berichten.
Auch damals war die politische Situation nicht optimal. Kairo wochenlang täglich in unseren Abendnachrichten, der Tahrir Platz besetzt und der arabische Frühling in vollem Gange. Ich hatte trotzdem eine schöne Zeit dort und konnte mich frei in der Stadt bewegen.


Ein paar Fakten zu Kairo:
Die Hauptstadt Ägyptens hat über 16 Millionen Einwohner und gehört damit zu den größten Metropolen Weltweit. Der Nil, der längste Fluss Afrikas und die Lebensader Ägyptens fließt durch die Stadt. Die Mehrheit der Einwohner ist muslimisch – mehrmals am Tag hört man den Imam zum Gebet aufrufen.

Fortbewegung in Kairo
Wenn man sich ohne Führung durch die Stadt bewegen möchte fährt man am besten mit der Metro.
Im Hotel riet man mir ab die Taxis, Minibusse und die Metro zu nehmen, da es zu gefährlich sein. Ich band mir ein Kopftuch um die Haare und machte es trotzdem.
In der Metro gibt es extra Frauenbereiche auf dem Bahnsteig und reine Frauenwagons – etwas verrückt und ungewöhnlich.
Minibusse sind eine Art Taxis die große Straßen auf und ab fahren und man überall dazu- und wieder aussteigen kann. Dafür zahlt man dem Fahrer dann ein paar Cent. In einem Bus in dem acht Sitze sind, befinden sich schnell mal 14 Leute. Männer, Frauen, Kinder auf dem Weg zur Schule, Arbeit oder zum Einkaufen – normales Großstadtleben bloß ohne StVO 🙂

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Unterwegs auf Märkten
Überall in Kairo gibt es Märkte, für Obst, Gemüse, Tiere, Stoffe, Kleider und vieles mehr. Ich war auf mehreren unterwegs. Der sehr touristisch geprägte „Basar Khan-El-Khalili“ ist schön anzusehen – hier bekommt man tolle Lampen, Tücher, leckeres Essen – allerdings auch Verkäufer die sich auf Touristen stürzen, in einer Art die wir als Europäer nicht besonders mögen.
Viel entspannter sind die Märkte wo Einheimische einkaufen. Dort wollte mir niemand etwas verkaufen, was zuletzt sicher auch an Sprachbarrieren lag. Die Menschen waren eher verwundert dass sich eine blonde Frau auf den Bazar verirrt hat und kramten ein paar Worte englisch hervor um mich willkommen zu heißen. Kinder lächelten mich erstaunt an und sprachen mich schüchtern auf arabisch an. Ich verstand natürlich kein Wort – aber auch nonverbal klappte es mit der Kommunikation.

In Teil II geht es dann natürlich auch zu den großen Sehenswürdigkeiten, ins Ägyptische Museum und auf den besetzten Tahrir Platz.

Ihr habt Fragen, Lob, Kritik oder Anregungen?
Dann schreibt mir – gerne per Mail, Facebook oder hinterlasst einen Kommentar.

Hier gehts zu Teil II: Städtetrip nach Kairo – laute, bunte, schmutzige, wunderschöne Stadt Teil-II

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