Auf der Reeperbahn Nachts um halb eins..

Man muss sie nicht lieben – aber man sollte sie zumindest mal besucht haben: Die Reeperbahn in Hamburg. Besonders am Wochenende tummeln sich hier unfassbar viele Menschen. Touristen aus Deutschland und aller Welt, Junggesellenabschiede, echte Hamburger und viele „Dazugezogene“.

Jung – alt. Unauffällig – flippig.
Skurril und verrückt und vor allem meist recht angetrunken 😉

Ich lebe seit sieben Jahren in Hamburg. Anfangs war ich oft auf dem Kiez unterwegs, in den letzten zwei, drei Jahren nur noch alle paar Monate. Man wird ja älter.

In diesem Beitrag möchte ich euch ein paar Tipps zum Ausgehen auf St. Pauli geben. Es gibt Ecken in denen man wenig Touristen trifft – Clubs wo überwiegend Hamburger Studenten sind. Ich fühle mich dort wohler.

Viele Touristen verschlägt es in die Straße „große Freiheit“. Ich mag die Clubs dort nicht. Der einzig witzige Laden ist die Karaokebar „Thai Oase“ – die ich allerdings noch nie nüchtern betreten habe. Die Thai Oase ist eine recht runtergekommene Bar, hat aber trotzdem Charme. Die Karaokelieder sind trashig – aber alle bekannt. Hier kann man sehr lustig in die Kieznacht starten.

Rockige Livemusik bekommt ihr meist kostenlos im Drafthouse auf dem Hans-Albers-Platz zu sehen. Der Club ist recht groß, mit viel Platz zum Tanzen und sympathischen Leuten.

Ein Besuch im Sexshop gehört definitiv zum Kiezbesuch. Die Boutique Bizarre ist täglich bis zwei Uhr Nachts geöffnet. Allerding ist sie wohl der einzige Sexshop Deutschlands in dem man Eintritt zahlen muss. Mit 1,50 € ist man dabei und kann sich von witzigen Toys, über heiße Fummel bis hin zu wirklich skurrilen Dingen wie Pferdemasken das gesamte Angebot auf zwei Etagen ansehen.

Auf zum Hamburger Berg! Meine Lieblingsstraße auf dem Kiez. Hier ist ein Club neben dem anderen und man kann immer super von einem in den nächsten springen. Die Getränke sind günstig und die Musik ist Vielfältig. Von Elektro, über Indie – bis Metal alles dabei.

Fast alle Clubs hier haben einen Kicker – hieran einen Platz zu ergattern ist allerdings nicht so einfach 🙂 Zwischen 1.00 und 4.00 Uhr sind die Läden rappelvoll und man hat leider oft wenig Platz zum Tanzen. Der Weg zur Bar oder Toilette kann schon mal ein paar Minuten Zeit in Anspruch nehmen, aber nach 4.00 Uhr wird´s dann ruhiger.

Rosi´s Bar, das Nachtlager und das Headcrash finde ich am besten. Im Pooca läuft elektronische Musik und das Roschinsky hat ewig auf. Hier kann man bis 10 Uhr morgens entspannt durchfeiern.

Die Clubs auf dem Hamburger Berg sind nicht unbedingt schick und alles andere als nobel – dafür laut, bunt und rockig.

Die Toiletten sind allesamt mit mehr oder weniger witzigen Sprüchen und Kritzeleien versehen. Wenn ihr was hinzufügt, hat hier sicher niemand was dagegen 🙂

Wenn ihr Samstagnacht auf dem Kiez unterwegs seid und noch nicht zu kaputt für einen morgendlichen Spaziergang dann solltet ihr auf dem Hamburger Fischmarkt vorbeischauen. Sonntags von 5.00 bis 9.30 Uhr bekommt ihr hier neben Fischbrötchen auch viel frisches Obst und Gemüse und leckere Säfte. Genau das richtige um wieder fit zu werden nach einer durchtanzten Nacht.

Ihr habt Fragen, Lob, Kritik oder Anregungen?
Dann schreibt mir – gerne per Mail, Facebook oder hinterlasst einen Kommentar.

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