Johannesburg – The capital of crime | Teil l

Johannesburg, hier sollte meine Reise durch Südafrika starten.
Jeder dem ich davon erzählte sagte prompt: „Oh! Pass bloß auf dich auf!“. Eine Freundin erzählte mir dass sie sich überall in Südafrika sehr sicher fühlte, außer in Johannesburg – dort wollte sie nur schnell weg. Niemand sagte „Schön, das wird sicher toll!“. Leicht verunsichert begann ich zu googeln und im Reiseführer nachzulesen.

In Johannesburg gibt es allerhand „No-Go-Areas“ und Verhaltensregeln – wenn man alles befolgt kommt man halbwegs sicher durch und wird vielleicht „nur“ ausgeraubt. Da entsteht Vorfreude oder? Aber ich wollte mich nicht zu sehr beunruhigen lassen und sagte mir – es sind ja nur zwei Tage und im Zweifel verbringen wir sie halt im Hostel.

Bei Hostelworld fand ich das Brown Sugar Backpackers – eine zum Hostel umgebaute Villa die in den 70iger Jahren einem Mafiaboss gehörte und in einer sicheren Umgebung am Stadtrand lag.

Ein paar Fakten zu Johannesburg:
Eine „kleine Großstadt“ mit knapp einer Million Einwohnern.
Im Großraum Johannesburg leben allerdings 4,43 Millionen Menschen. Die Stadt ist wegen eines Goldrausches unheimlich schnell gewachsen und in nur 130 Jahren aus dem Boden geschossen. Mittlerweile sind die Mienen alle stillgelegt.

In Soweto, einem Township von Johannesburg in dem auch Nelsen Mandela lebte begangen in den 70iger Jahren die Unruhen gegen das Apartheitsregime – 1994 endete die Apartheit und Nelson Mandela wurde demokratisch zum ersten schwarzen Präsident gewählt.

Ankunft am Airport: Meine Freundin verbrachte vorher eine Woche auf Mauritius. Ich startete den Südafrikatrip von Hamburg aus. Geplant war dass wir uns am Airport in Johannesburg treffen. Ich machte mir etwas Sorgen sie vielleicht nicht zu finden – manche Flughäfen sind riesig. In Dubai gibt es sogar eine Flughafen U-Bahn. Ich verliere bei diesen Dimensionen schnell den Überblick.

Nach dem 18 stündigen Flug passierte ich mit geschwollenen Füßen die Sicherheitskontrollen und ging zum Gepäckband. Der Flieger aus Mauritius stand auch schon dran – das Gepäckband war genau neben meinem. Erleichterung. Der Flughafen war sehr klein und übersichtlich und wir fanden uns sofort.

Unser Hostel hatte einen Abholservice denn wir schon von Zuhause aus gebuchten. Etwas nervös wimmelten wir die Taxifahrer vor dem Flughafen ab und stellten uns an den Abholpunkt. Nach wenigen Minuten kam der Hostelbus und brachte uns sicher zur Unterkunft.

Erster Abend: Völlig übermüdet und kaputt von dem langen Flug und doch zu aufgeregt um schlafen zu gehen erkundeten wir das Hostel. Unser Zimmer war großartig – wir hatten einen Private Room gebucht und ein Zimmer mit sechs Betten für uns alleine bekommen.

Trotz der Nebensaison im Mai war das Hostel nicht ganz leer – auf der Terrasse mit einem tollen Blick über Johannesburg schmökerten ein paar Leute entspannt in ihren Reiseführern und auch der Billardtisch wurde bespielt.

In der Gemeinschaftsküche hing der Plan für das Abendessen den wir grade hungrig musterten – da wurden wir schon von einem netten Kölner angesprochen ob wir mitgrillen wollen. Er besorgte zusammen mit zwei anderen im Supermarkt Fleisch, Reis, Nudeln und Salat. Mit sechs Personen haben wir dann bis spät in die Nacht gegrillt, beisammen gesessen und nicht wenige Bier getrunken. Ein super Start in den Urlaub!

In Teil II erzähle ich euch von meiner Stadtrundfahrt,dem höhsten Haus Afrikas und gebe euch Tipps wie ihr am besten eure Wertsachen versteckt wenn ihr in Johannesburg unterwegs seid  😉

Ihr habt Fragen, Lob, Kritik oder Anregungen?
Dann schreibt mir – gerne per Mail, Facebook oder hinterlasst einen Kommentar.

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